Massage – Techniken

 

Tui Na An MO sind 4 grundlegende Massage – Techniken, die der chineischen Massage (Tui Na) seinen Namen gegeben haben.

Tui – Schieben  //  Na – Greifen  // An – Pressen  //  Mo – Reiben

 

Fühlen und Wahrnehmen

geschieht durch Handauflegen ohne Manipulation. Dies Kommunikation kann auch verbal erfolgen. Der Körper spricht allerdings auch eine eigene Sprache, die dem Intellekt nicht so stark unterliegt wie die Rede. Daher sollte man auf die erste Berührung achten und in ihr signalisieren dass man Kontakt aufnimmt und eine positive Motivation hat.

Dieses ruhige Erfühlen dient auch der Diagnose oder zur Einleitung der Massage. Hier erfassen wir grob Fülle und Leere oder Hitze und Kälte. Sie können mich in meiner Praxis aufsuchen oder einen Hausbesuch vereinbaren. Hier schreiben Sie mir Ihre Fragen und Wünsche.

 

Jede Massagetechnik

sollte eine bestimmte Dauer ohne Änderung der Technik angewendet werden.

Die Stärke der Anwendung richtet sich nach dem Körper des Patienten.

Sie muss ruhig erfolgen und nicht hektisch, weder grob-hart noch oberflächlich-wirkungslos.

 

Schieben

benutzt Fingerkuppen oder Handflächen und verschiebt die Haut (z. B. Kopfhaut), die Muskeln oder Strukturen wie Organe gegeneinander.

 

Rollen

Die Technik erfolgt durch Rollbewegungen des Daumengrundgelenkes des Handballens  und des Handrückens. Bei rhythmischem Hin- und Herrollen verlässt die Hand nie die Haut des Patienten. Verteilt Schmerzen im Bewegungsapparat und regt die Blutzirkulation an.

 

Greifen

Mit Dieser Technik hebt man Muskelstrukturen oder Sehnenansätze aus ihrer Umgebung hervor um zu dehnen und zu mobilisieren.

 

Klopfen

Punktuelles Klopfen erfolgt mit 3 oder 5 Fingern. Die Wirkung ist weckend und belebend für Qi und Yang.

 

Streichen

wirkt wärmend und löst Stauungen. Mit dem Daumenballen, den Handflächen oder den Fingerkuppen. Die Streichungen können langsam und oberflächlich beginnen um dann tiefer und schneller zu werden..

 

Energetisieren

Mit oder ohne Vibrationstechnik wird Energie auf den Patienten übertragen. Zu diesem Zweck werden die Finger- und Handkuppen aufgelegt.

 

Ein Finger Druck – Massage

Das behandelte Areal ist klein, die Tiefenwirkung aber groß. Daumen und behandeltes Gewebe sind im 90 ° Winkel. Behandlungen erfolgen durch gezielte mentale und physische Einflussnahme unter Einsatz der Fingerkuppen:

Man verweilt auf einem Punkt und variiert die Druckstärke in einem ruhig wechselnden Rhythmus von voll und leer. Beim Finger-Druck ist das behandelte Areal klein, die Tiefenwirkung aber groß.

Fülle wird durch Lockern und Zerstreuen behandelt. Leere durch Druck oder klopfen. Es werden auch ausgleichend-harmonisierende Techniken gezeigt.